neuer Alltag

Ich bin jetzt fast 3 Monate hier und mittlerweile ist das Leben hier schon mehr oder weniger zum normalen Alltag geworden. Es ist nicht mehr alles so neu und aufregend wie am Anfang und teilweise habe ich auch mal nichts zu tun und es wird langweilig. Aber dafuer habe ich jetzt schon richtige Freunde mit denen ich mich treffen kann und wir in der Schule zusammen sind und es einfach lustig ist. In Lacrosse werde ich jetzt auch langsam besser. Es macht immer noch total viel Spass und die ganzen Maedchen im Team sind so nett! In gut 2 Wochen sind Tryouts fuer das High School team. Aber eigentich kommt jeder ins Team, sie teilen nur ein wer in die bessere und wer in die schlechtere Mannschaft kommt. Die Saison faengt dann im Februar an, dann haben wir fast jeden Tag Training und am Wochenende Spiele. Die Lacrosse Saison ist gleichzeitig mit der Tennissaison, deswegen weiss ich nicht ob ich hier ueberhaupt Tennis spielen werde. Ich habe seit ich hier bin kein einziges mal gespielt und ich glaube die anderen Maedchen im Tennisteam sind ziemlich gut. Aber naja, bis dahin ist ja noch Zeit.

Gestern Abend war das letzte Heimspiel der Football Mannschaft. Fast alle Leute aus der Schule waren da und es war ein riesen Spiel, weil sie gegen ihren groessten Rivalen gespielt haben. Aber Ende haben wir leider verloren, aber die Stimmung war trotzdem total gut! Alle Schueler aus unserer Schule haben sich in Tarnfarben angezogen (das ist so ein Suedstaaten Ding, da stehen die hier total drauf) und haben das Team angefeuert. Die Football Spiele werde ich vermissen, es war immer total witzig und es geht eigentich eher weniger um das Spiel. Die meisten Leuten kommen nur um ihre Freunde zu sehen und Spass zu haben und zu zeigen dass sie stolz auf ihre Schule sind.

Vor ungefaehr zwei Wochen waren wir mit der Kirche in Memphis, in einer Gegend wo sehr viele Obdachlose leben und die Kriminalitaet ziemlich hoch ist (die ist eigentlich ueberall in Memphis hoch, aber das war sozusagen das Ghetto). Wir sind da in eine Obdachlosenstation oder sowas gegangen und haben fuer sie gekocht. Es war total viel Essen und wir haben es in Stationen aufgeteilt, sodass immer ein paar Personen fuer ein bestimmtes Gericht zustaendig waren. Am Ende kamen dann alle Obdachlosen rein und wir haben das Essen verteilt. Nach dem Essen haben wir fuer alle einen Gottesdienst gehalten. Das ganze war sehr beeindruckend! Die Leute waren so dankbar und haben sich total gefreut ueber alles was wir fuer sie gemacht haben. Am Anfang war es natuerlich irgendwie komisch, aber sie waren alle wirklich nett und manche haben uns ihre Geschichte erzaehlt warum sie obdachlos geworden sind, das war teilweise echt traurig.

Naechste Woche ist Halloween. Das ist hier eine ganz grosse Sache. Fast in jedem Vorgarten stehen riesige leuchtende aufgeblasene Geister oder Kuerbisse und jedes haus ist dekoriert. Wir gehen mit der Jugendgruppe von der Kirche verkleidet von Haus zu Haus un sammeln Suessigkeiten. Irgendwie machen das hier nicht nur die kleinen Kinder, sondern auch fuer die groesseren ist das selbstverstaendlich. Naja das wird bestimmt lustig, und angeblich kriegt man Eimerweise Suessigkeiten..
Und danach kommt dann auch schon fast Weihnachten. Alle Laeden verkaufen hier schon seit mehreren Wochen Weihnachtssachen. Alles glitzert und leuchtet und ist irgendwie elektronisch. Fuer Dekorationen betreiben die hier alle voll den Aufwand. Aber wir sind ueber Weihnachten gar nicht hier, weil meine Gastfamilie mit mir eine Kreuzfahrt in der Karibik macht!! Ich glaube wir haben das am dritten Tag den ich hier war entschieden und dann schnell gebucht, damit es nicht ausverkauft ist. Das wird auf jeden Fall soo toll, wir koennen es alle gar nicht abwarten und so total aufgeregt! Es ist auch eigentlich gar nicht mehr so lange. Nicht mal mehr ganz 2 Monate. Und dann ist die Haelfte von meinem Auslandsjahr auch schon rum. Die Zeit vergeht so schnell!!

Heute Abend treffen sich alle 5 Austauschschueler aus der Gegend mit ihren Gastfamilien bei dem einen Austauschschueler zuhause. Das organisiert unsere oertliche Betreuerin immer einmal im Monat bei einem von uns zuhause und es ist immer total schoen. Es ist richtig gut mal die anderen Austauschschueler zu treffen uns mit denen zu reden. Ich bin zwar mit zwei von ihnen auf der gleichen Schule und wir machen ziemlich viel zusammen, aber die anderen beiden (ein Maedchen aus Paris und ein Maedchen aus Frankfurth) sehe ich sonst nie. Es ist immer richtig gut mal mit denen zu reden und zu sehen wie es bei ihnen so laeuft. Viele Sachen sind aehnlich und manchmal ist es einfach witzig ueber komische Angewohnheiten von Amerikanern zu reden an die wir uns hier alle erst gewoehnen mussten.

Naja das wars erstmal wieder. Ich versuche bald wieder zu schreiben und mir nicht wieder so viel Zeit zu lassen wie dieses mal 😉

Bis bald,
Sophia <3

Labor Day

Am Montag war Labor Day, das ist hier ein Feiertag, also hatten wir ein langes Wochenende. Wir sind zu fuenft (also die Familie halt) campen gefahren. Der Campingplatz war in Chickasaw, Tennessee, das ist so ungefaehr andertalb Stunden von hier.
Wir sind mit einem riesigen Wohnwagen gefahren und dann hatten wir noch die zwei Jet Skis von denen dabei. Das heisst wir hatten hinten am Truck erst den grossen Trailer dran, und dann daran den Anhaenger mit den Jet Skis. Das ist hier aber nicht so ungewoehnlich, die fahren hier alle mit irgendwelchen riesigen Gefaehrten lang und haben Booten und Autos und sonstwas hintendran.
Das Campen war richtig richtig cool. Dadurch dass wir den Wohnwagen hatten war es voll komfortabel, so mit mehreren ‚Zimmern‘ und Bad und Kueche. Auf dem Campingplatz hat jeder Platz seinen eigenen Grill, das heisst wir haben abends immer gegrillt. Aber in der Familie gibt es eh total viel Essen. Zum Lunch gibt es hier bei allen immer Sandwiches und Chips (was bedeuted die legen sich Chips auf ihr Sandwich). Und so generell gibt es hier richtig viel abgepacktes fertiges Essen. Aber das ist ziemlich cool 😀
Am Samstag sind wir dann jedenfalls mit den Jet Skis zum See gefahren. Das war soo witzig. Wir hatten richtig tollen Wetter und es hat so viel Spass gemacht. Wir hatten auch noch ein Wakeboard, ein Kneeboard und so ein Inner Tube Ding, die man hinten an den Jet Skis festmachen konnte und dann darauf fahren konnte.
Wir wollten Sonntag auch wieder fahren, aber leider hat es dann geregnet und wir sind stattdessen in eine andere Stadt in der Naehe gefahren und haben uns da Sehenswuerdigkeiten angeguckt und Eis gegessen und so. Das war auch cool.
Montag sind wir dann wieder mit dem ganzen Zeug zurueck gefahren und mussten dann den Wohnwagen putzen haha 😀 Aber das ging relativ schnell, weil wir 5 waren und der Regen das meiste schon sauber gewaschen hatte.
Ja und dann war leider wieder Schule 😛 Naja aber noch geh ich ja gerne zur Schule hier. Es ist bloss immer das superfruehe Aufstehen und dann haben wir auch noch das ‚Glueck‘, dass wir an einer der besten Schulen der ganzen USA sind. Das heisst der Unterricht ist irgendwie nicht so richtig einfach und locker. Es kommt halt drauf an was fuer Klassen man gewaehlt hat, weil es immer Abstufungen nach Schwierungskeitsgrad gibt (z.B. English I ist das leichteste und English IV glaub ich das schwerste), aber es gibt generell viele Hausaufgaben und Tests. Ich hatte bisher in den ganzen 4 Wochen erst einen Tag ohne irgendwelche Tests oder Quizzes.
Aber fuer mich zaehlt das ja hier nichts, also muss ich mir da nicht so einen Kopf machen 🙂

Stand der Dinge nach einem Monat hier

Mittlerweile habe ich mich hier schon ziemlich gut eingelebt und alles hat sich ein bisschen eingespielt. Mit der Schule und den Noten komme ich gut hinterher, daher habe ich jetzt vor zwei oder drei Wochen angefangen Lacrosse zu spielen. Lacrosse war so ziemlich die einzige Sportart (neben schwimmen) dich jetzt anfangen konnte. Alle anderen Sportarten, wie Volleybal, haben schon in den Sommerferien angefangen und die anderen, auch Tennis, fangen erst naechstes Semester an. Aber ich bin echt zufrieden so und es macht total viel Spass. Training ist im Moment zweimal die Woche, weil die Saison mit den ganzen Spielen erst im Februar anfaengt. Am Anfang war es irgendwie nicht so wirklich leicht immer den Ball mit dem kleinen Schlaeger zu fangen, aber mittlerweile werd ich schon besser und es macht richtig viel Spass. Ich weiss aber nicht ob ich ins Schulteam kommen kann, weil ich ja grade erst angefangen habe.
Es ist eine reine Maedchenmannschaft und wir sind so ungefaehr 25. Alle sind total nett und da es das Schulteam ist gehen die auch alle auf meine Schule.

Die Schule hier mag ich auch richtig gerne. Anfangs kam ich mit der riesigen Schule und den ganzen verschiedenen Klassen ja nicht so wirklich klar, aber eigentlich find ich das jetzt eher besser als bei uns in Deutschland. Da man die ganzen verschiedenen Klassen hat lernt man viel mehr Leute kennen und wenn man dann in den Pausen durch die riesengrosse Schule laeuft trifft man immer irgendjemand den man kennt.
Heute abend gehe ich wahrscheinlich zu einem Fussballspiel in der Schule und morgen zu einem Footballspiel. Da geht dann immer ungefaehr die ganze Schule hin und jeder in der Schule spricht darueber und fragt ob man heute abend zum ‚game‘ kommt. ich war vor ungefaehr zwei Wochen schonmal bei einem Fussballspiel, und es ist echt cool.
Samstag ist eine grosse Geburtstagsparty von einer Freudin von Gabby. Ich kenn sie zwar nicht wirklich, aber ich hab sie heute kurz kennengelernt. Irgendjemand stellt einem immer irgendwelche neuen Leute vor. Und solche grossen Veranstaltungen sind ja auch eine richtig gute Moeglichkeit neue Freunde zu finden.

Ansonsten zuhause laeuft auch alles gut. Die Familie ist nach wie vor richtig super. Wir sind oft wegen irgendwelchen Fussballspielen der Maedchen unterwegs, aber auch das ist nicht schlimm, weil die schon so einen riesigen Freundeskreis von den ganzen Fussballeltern und -geschwistern haben und wir dann immer alle zusammen warten und zusammen sitzen.
Aber bisher bin ich noch ziemlich oft nachmittags zuhause, weil ich nur zweimal in der Woche Training habe und ich immer irgendjemand finden muss der mich irgendwo hinfaehrt wenn ich mich verabreden will. Weil hier gibt es absolut keine oeffentlichen Verkehrsmittel und selber fahren so wie die anderen Jugendlichen hier kann ich ja nicht :p
Aber ich hab jetzt schon ganz viele Telefonnummern von Leuten aus der Schule bekommen und dann wird das sicherlich bald besser 🙂

Collierville High School

Ich bin jetzt genau eine Woche in der Schule gewesen. Und ich liebe es echt bisher! Es ist zwar nicht ganz so wie man es in amerikanischen Filmen immer sieht, aber eigentlich im Grunde genommen ziemlich ähnlich.
Letzten Dienstag musste ich erst mit meinem Gastvater hin um mich anzumelden und meine Kurse zu wählen. Mein Stundenplan sieht jetzt ungefähr so aus:
1st: AP German
2nd: US History
3rd: Study Hall     (das ist zum lernen und Hausaufgaben machen)
4th: French II Honors
5th: Algebra II
6th: Englisch III
7th: Ecology     (so ähnlich wie Bio)

Die Stunden hat man jeden Tag in der gleichen Reihenfolge und zur jeweils gleichen Zeit. Jedes Fach hat seinen eigenen Raum und Lehrer und so muss man immer nach jeder Stunde in einen anderen Raum. Die Lehrer können sich ihre Räume so einrichten wie sie wollen, mit Fotos von ihrer Familie oder Bildern oder sowas. Die meisten Räume sind also voll schön 🙂
Die Schule fängt immer um 7:00 Uhr an (was echt ganz schön früh ist) und endet um 14 Uhr.
Gabby und ich müssen dann immer um 5:30 aufstehen, machen uns zusammen fertig, essen Frühstück und dann fahren wir zusammen mit ihrem Auto zur Schule. Es ist zwar hart, aber zu zweit ist es besser als alleine.

Morgens um 7 gibt es immer ‚Announcements‘. Die Schule hat einen eigenen Fernsehsender, den man auch hier zuhause empfangen kann und in jeder Klasse hängt ein Fernseher. Dann werden immer alle möglichen wichtigen Sachen durchgesagt, wer Geburtstag hat und was am Tag alles so ansteht. Am Ende von den Announcements wird immer die amerikanische Nationalhymne gespielt. Da stehen dann alle auf, unterbrechen alles was sie grade gemacht haben und stehen still mit dem Blick Richtung Amerikaflagge (die hängt in jedem Raum) und warten bis das Lied vorbei ist. Das machen die auch wenn kein Lehrer im Raum ist und sie eigentlich Hausaufgaben oder so noch schnell machen müssen.

Meine Kurse sind leider irgendwie so gelegt dass ich immer quer durch die ganze Schule laufen muss nach jeder Stunde. Und die Schule ist eecht riesig. Es gibt an jedem Flur und jedem Treppenhaus Schilder, die ausweisen welche Räume in welcher Richtung sind. Das macht vieles einfacher, aber trotzdem kam ich schon zu so manchem Kursen zu spät weil ich irgendwie am anderen Ende der Schule gelandet bin. Aber bisher hats mir ein Glück keiner übel genommen.
Dadurch dass man immer diese Kurse hat hat man halt keine Klassen auch keine Leute die man dann die ganze Zeit sieht. Am Anfang fand ich das nicht so richtig gut, weil es dadurch ja schwerer ist Freunde zu finden. Aber mittlerweile mag ich das echt gerne, weil man so einfach viel mehr Leute kennenlernt und viele kommen auch auf einen zu und wollen mit einem reden. In den meisten Klassen in die ich gekommen bin meinten sie immer ich sollte niemals aufhören zu reden, weil sie meinen Akzent so schön finden, aber naja, so gibt es halt immer jemanden der sich mit einem unterhalten will 😀
Zwischen den einzelnen Stunden hat man immer 5 min Pause um zu seinem nächsten Raum zu laufen. Das war am Anfang auch ziemlich einsam, alleine durch die riesige Schule zu laufen, mit zwar hunderten Leuten um einen herum, aber niemanden den man kennt. Aber mittlerweile gibt es immer welche die einem ‚Hey Sophia‘ oder sowas zurufen und manchmal gibts auch Leute die ungefähr den gleichen Weg haben und mit denen  ich dann zusammen laufen kann.
In der 5. Stunde ist dann immer Lunch. Es gibt vier verschiedene Lunchzeiten, A, B, C und D. Ich bin ein Glück mit Gabby zusammen, so musste ich nie alleine essen, sondern bin immer mit ihr und ihren ganzen Freunden an einem Tisch. Das ist immer der schönste Teil vom Schultag haha. Weil der Rest ist zwar aufregend und schön, aber am Ende ist es immer noch Schule und die ist auch hier oft langweilig 😀

Oh und ich hab heute ein eigenes Schließfach bekommen. Das ist hier auch echt nötig, weil jedes Fach sein eigenes Buch hat, aber nicht so ’normale‘ Bücher wie wir sie in Deutschland haben, sondern jedes Buch hat so zwischen 1000 und 1500 Seiten. Die sind also super dick und schwer und man hat schon Probleme wenn man mal zwei davon wegen Hausaufgaben mit nachhause nehmen muss.

Aber Hausaufgaben bekommt man hier ganz schön viele. Wir sitzen oft mindestens andertalb Stunden täglich (trotz Study Hall) um alles halbwegs zu schaffen. Für mich ist es jetzt auch noch ein bisschen mehr, weil ich alles aufholen muss was die in der ersten Woche gemacht haben, aber das wird schon besser werden.
Und man muss hier ziemlich viel lernen. Die meisten Lehrer schreiben jede Woche ein ‚Quiz‘. Das ist wie ein Test, aber zählt nicht so viel zur Endnote. Zwischendurch gibt es dann aber immer noch Tests, die etwas mehr zählen, und später kommen dann auch noch die Examen dazu. Ich war jetzt 5 Tage in der Schule und hab glaub ich schon 7 von diesen Tests und Quizzes geschrieben. Aber ich hab schon einmal 100% in Englisch bekommen und heute 90% in Mathe. Das war besser als die meisten anderen aus der Klasse, aber das war leider nur diese Wiederholung die man immer am Schulanfang macht 😛

Joa ansonsten außerhalb der Schule mach ich bisher noch nicht so wirklich viel. Das einzige was immer ansteht sind die Kirchensachen, das ist auch echt cool. Aber sonst hab ich noch nichts gefunden, darum werd ich mich diese Woche mal kümmern 🙂

Ich hoffe ich hab jetzt nichts wichtiges vergessen, ansonsten trag ich es einfach nach.

Bis dann

Sophia 🙂 <3 <3

 

 

Die ersten Tage hier

Ich bin jetzt inzwischen schon ein bisschen mehr als eine Woche hier in der Gastfamilie. Es gefällt mir immer noch total gut und ich bin echt glücklich hier.
Bisher hab ich allerdings noch nicht soo viel gemacht, weil die Schule für mich noch nicht angefangen hat. Also war ich vormittags unter der Woche meistens alleine zuhause, weil die Eltern arbeiten und die Kinder in der Schule waren. Das war aber nicht schlimm. Ich hatte genug Zeit um meine ganzen Sachen auszupacken und mit allen möglichen Leuten zuhause zu skypen 🙂

Nachmittags war ich ein paar mal bei Gabbys Fußballtraining zugucken. Die Familie ist wirklich besessen von Fußball und sie planen alle ihre Ausflüge und Wochenenden nach den Trainingsplänen der Mädchen 😀 Aber das ist ziemlich cool eigentlich, weil man dadurch echt rumkommt im ganzen Land. Nächstes Wochenende fahren wir nach Jackson, Tennessee weil die kleinere da ein Turnier hat und das Wochenende drauf fahren wir vielleicht nach Missouri. Ist aber noch nicht sicher.

Ansonsten sind hier immer noch so alle möglichen kirchlichen Aktivitäten. Sonntags gehen wir immer in die Kirche. Aber das ist eigentlich ganz lustig. Von außen sieht es nicht aus wie eine Kirche, eher wie eine Mall (ich glaube es ist auch eine Mall und die haben da nur einen Raum gekauft) und innen ist es halt auch eher so modern, mit einer Bühne und natürlich Klimaanlage und Ventilatoren (so wie hier überall). Alle Leute in der Kirche kennen sich untereinander und sind befreundet glaub ich. Das sind auch nicht viele, vielleicht so 20-30. Und dann singen wir immer erst, wobei vorne auf der Bühne welche Klavier spielen und E-Gitarre und sowas und über denen ist eine Leinwand auf die die Songtexte mit einem Beamer gestrahlt werden. Da fehlt echt nur noch eine Diskokugel 😛
Und sonst ist Sonntag nachmittag immer Youth Group bei uns zuhause. Da kommen die ganzen Kinder aus der Kirche (das sind echt viele, bestimmt 10 oder so) und dann schwimmen wir im Pool oder sitzen und machen Hausaufgaben (also die, nicht ich :D). Manchmal gibt es auch Kuchen oder sowas. Also es ist echt immer lustig.
Und Mittwochs haben die immer Homegroup. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was der Sinn davon ist, aber ich glaube es geht nur darum die Leute zu treffen. Da gehen dann jedenfalls alle zu einer Familie nachhause und sitzen zusammen und erzählen, während die Kinder oben sind oder draußen und spielen oder Fernsehn gucken oder sowas. Ich hätte nicht gedacht dass das cool ist, aber es macht echt Spaß und die Leute sind total nett. Die Kinder sind jetzt auch nicht irgendwie komisch oder so, das sind auch ganz normale Teenager und ich glaube sie wären auch Sonntagmorgens manchmal lieber irgendwo anders 😛 Die bringen sogar ihr McDonalds essen mit in die Kirche.

Das Essen generell ist hier aber echt ungesund. Es gibt wirklich viel Fast Food und fettiges Essen. Letztens zum Beispiel war ich mit Gabby und ihrer besten Freundin in einem Fast Food Restaurant frühstücken! Es ist dann halt auch ziemlich unmöglich irgendwas anderes zu essen, weil es nur das gibt. Zuhause kochen wir manchmal auch und essen dann zusammen am Tisch (dann beten wir immer davor), aber oft essen wir auch einfach nur vor dem Fernseher.
Gestern waren wir mit allen Leuten von der Kirche nach dem Gottesdienst Burritos essen. Das ist alles immer richtig cool und witzig, aber es macht echt fett. Vorallem weil ich bisher ja auch hier gar nichts an Sport und sonst was mache, weil die Schule noch nicht angefangen hat für mich.

Hm ja ansonsten war hier wie gesagt noch nicht so viel los. ich war einmal mit einem anderen deutschen Austauschschüler der bei den Nachbarn lebt in der Mall und einmal mit einem Mädchen von der Kirche unterwegs.
Ich freu mich echt schon wenn ich morgen endlich in die Schule gehen kann. Dann finde ich hoffentlich mehr Freunde und hab dann immer was zu tun 😀

Ja aber ich liebe es hier echt. Es ist auch immer noch total warm draußen, obwohl man davon nicht so viel mitkriegt weil es hier wirklich ÜBERALL air condition gibt. Also ist mir hier eher immer kalt 😛
Es gibt hier auch keine öffentlichen Verkehrsmittel und nichts, das heißt man ist wirklich auf ein Auto angewiesen und man braucht immer jemanden der einen irgendwo hinfährt. Manche Straßen haben hier nicht mal Bürgersteige, das heißt laufen oder Fahrradfahren ist hier nicht.
Aber an das alles werde ich mich schon noch gewöhnen. 🙂

Naja, jetzt muss ich gleich los in die Schule wegen Anmeldung und Kurse wählen und so. Ich werd dann wahrscheinlich irgendwann im Laufe der Woche nochmal schreiben wie Schule ist und so.

Bis dann,
Sophia

Ankunft in der Gastfamilie

Am Samstag wurden wir um 4 Uhr geweckt und um 5 ging es mit dem Bus vom Hotel zum Flughafen. Die meisten anderen Austauschschüler aus unserer Gruppe sind auch um diese Zeit geflogen, also war ich ein Glück nicht alleine. Wir haben dann eingecheckt und unsere Koffer abgegeben, aber ich glaube so ziemlich jeder Koffer hatte Übergewicht. Meiner hatte irgendwie 4kg, also musste ich alles mögliche in mein Handgepäck stopfen und alle meine Jacken übereinander anziehen :p Aber immerhin hatte der Koffer am Ende das richtige Gewicht. Ich bin ein Glück noch mit einem anderen Mädchen nach Memphis geflogen also war ich nicht komplett auf mich allein gestellt. Nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten mussten wir dann noch mit unserem total überfüllten und schweren Handgepäck mit so einer Flughafen UBahn einmal um den ganzen Flughafen herumfahren, weil die uns irgendwie zum falschen Terminal geschickt hatten. Das ging aber relativ problemlos und wir mussten dann nur noch durch die Sicherheitskontrolle und dann unser Gate suchen. Das war alles irgendwie richtig stressig, vorallem weil es auch nicht mal 6 Uhr morgens war. Und dann hatten wir auch noch viel zu viel Zeit bis zu unserem Flug der erst 8:15 ging.
Das Flugzeug in das wir dann letztendlich gestiegen sind war total winzig. Von außen sah es aus wie ein Privatjet oder sowas. Innen hatte es auf der linken Seite jeweils einen Sitz pro Reihe und auf der rechten Seite zwei. Das heißt gerade mal drei Sitze pro Reihe und dann auch nur 18 Reihen. Ich saß erst ganz hinten und von da konnte man locker bis ganz vorne ins Cockpit gucken :p Wir hatten irgendwie die ganze Zeit ein bisschen Angst dadrin, aber der Flug war ziemlich gut eigentlich 🙂
Wir kamen dann in Memphis an und konnten gleich rausgehen, ohne nochmal durch irgendwelche Sicherheits- oder Einreisechecks durch zu müssen.
Ja und dann kamen wir raus und da haben unsere beiden Gastfamilien gewartet und unsere örtliche Betreuerin und alle hatten so Plakate auf denen ‚Welcome Sophia‘ (oder Welcome Alyssa) draufstand und ich glaube sie haben sich auch voll gefreut uns zu sehen. Also wir waren auf jeden Fall ziemlich aufgeregt. Wir haben dann noch zusammen unsere Koffer abholt und dann sind wir jeweils mit unserer Gastfamilie ’nach Hause‘ gefahren.
Es war nicht komisch oder so mit denen zusammen im Auto zu sein, sie haben mich gleich alles mögliche gefragt und mir alles erzählt und mir irgendwelche Spiele erklärt die sie immer im Auto spielen (irgendwas muss man machen wenn man einen VW Käfer sieht oder der erste der ‚Shotgun‘ ruft bevor man ins Auto steigt darf vorne sitzen) aber die hab ich eigentlich bis heute noch nicht so ganz verstanden haha 😀 Naja dann sind wir jedenfalls nachhause gefahren und sie haben mir alles gezeigt, die Zimmer, das ganze Essen, den Garten, den Hund (der ist irgendwie den ganzen Tag im Garten und kommt nichtmal nachts rein. Ich glaube die gehen auch nie Gassi oder was man so macht mit Hunden :p).
Wir waren dann erst noch ein bisschen zuhause und ich hab alle meine Sachen ausgeräumt. Dabei ist die kleinere von den beiden Mädchen gar nicht mehr von meiner Seite gewichen. Sie wollte alles sehen und alles wissen und ja sie ist voll süß 🙂
Später sind wir mit der Mutter noch in die Mall gefahren, weil die Kinder Sachen für den ersten Schultag brauchten. Die Mall ist echt cool! Sie ist riesig und die Läden sind cool und vorallem ist sie mit dem Auto nur 5min entfernt von hier.
Nach der Mall waren wir bei einem Fastfoodrestaurant essen. Das war ziemlich krass. Da gab es einen großen Parkplatz davor und für jedes Auto stand da eine Tafel mit den Sachen die man bestellen kann und dadrunter war so eine kleine Sprechanlage wie bei McDonalds. Dann konnte man halt aus dem Auto raus sein Essen bestellen und 5min später kam eine Kellnerin auf Inlineskates raus und ist immer zwischen allen Autos hin und her gerollt und hat das Essen gebracht. Am Ende konnte man sogar mit dem Auto am Mülleimer vorbeifahren! Oh man also wenn man das sieht ist es echt kein Wunder dass hier die meisten Leute dick sind :p
Ja naja dann war der Tag auch schon fast zuende. Abends gabs Spaghetti die wir im Wohnzimmer vor dem riesigen Fernseher gegessen haben und dann sind wir alle eigentlich auch schon relativ früh schlafen gegangen.
Aber die Familie ist echt super lieb, ich glaube es wird ein tolles Jahr! 🙂

New York Tag 2

Der zweite Tag in New York war auch richtig toll! Wir haben wieder so viele Sachen gemacht und gesehen. Wir sind an der Freiheitsstatue vorbeigefahren und waren beim 9/11 Memorial. Und wir waren sogar am Strand und in einem kleinen Freizeitpark!
Aber das schönste war der Abend. Nachdem wir irgendwo etwas außerhalb glaub ich Pizza zum Abendbrot gegessen haben (amerikanische Pizza, die war viereckig statt rund und total dick und der Käse war irgendwie unter der Tomatensoße :p) sind wir zum Rockefeller Center gefahren. Da sind wir dann bis auf die Spitze gefahren, als es draußen grade dunkel wurde. Das war soo schön. Man hatte einen Ausblick über ganz Manhatten und konnte sehen wie es langsam immer dunkler wurde und in den ganzen Häusern immer mehr Lichter angingen, bis am Ende alles nur noch geleuchtet hat.
Danach sind wir wieder ins Hotel gefahren, weil wir am nächsten Morgen ja alle früh aufstehen mussten um zu unseren Gastfamilien weiter zu fliegen.

New York Tag 1

Hallo wer auch immer das liest 🙂

Ich bin jetzt schon seit zwei Tagen in New York.
Die letzten paar Wochen zuhause gingen auf einmal irgendwie total schnell rum. Dadurch dass Ferien waren, war man immer beschaeftigt:Urlaub, sich von allen verabschieden, Abschiedsparties…
Naja, jetzt bin ich jedenfalls schon seit zwei Tagen in New York.
Mittwoch bin ich morgens von Tegel losgeflogen. Der Abschied von allen war zwar schwer, aber ich war auch echt aufgeregt auf alles, also hab ich nicht gezweifelt oder wollte da bleiben oder so.
ich bin dann erstmal nach Frankfurt geflogen, wo wir den Rest unserer Gruppe getroffen haben und dann sind wir zusammen mit 38 anderen Austauschschuelern nach New York geflogen. Wir konnten leider nicht nebeneinander sitzen, aber ich sass neben einer netten Amerikanerin, die sich gar nicht wieder eingekriegt hat, dass ich ein Jahr ganz alleine in den USA in einer Gastfamilie verbringen will 😛 Sie hat mir gesagt Tennessee wird mir gut gefallen, aber die Menschen da sind alle seehr langsam und entspannt 😀
Abends so gegen 19:00 Ortszeit sind wir in unserem Hotel in New Jersey angekommen. Es gab noch Abendbrot (Pizza und Cookies) und dann konnten wir machen was wir wollen. Eigentlich wollten wir in den Pool, aber wir waren von der ganzen Reise und dem jetlag soo muede, dass wir um halb neun ins Bett gefallen sind und nur noch kurz amerikanisches Fernsehen geguckt (America’s got Talent mit Heidi Klum in der Jury :D) haben bevor wir eingeschlafen sind.
Wegen dem Jetlag wacht man hier immer ziemlich frueh auf, so gegen 6/halb 7, das ist ziem,lich gut, da hat man genug Zeit sich fertig zu machen, oder morgens nochmal schnell ins  Internet zu gehen 😀
Um acht wurden wir mit einem Bus nach Downtown Manhatten gefahren. Wir haben einen richtig witzigen guide bekommen, Jonah, der uns waehend der Busfahrt alles moegliche ueber NewYork erzaehlt hat. Zum MIttagessen waren wir bei Macy’s, dem groessten und bekanntesten Kaufhaus in NewYork und zum Abendessen im Hard Rock Cafe. Das war echt richtig richtig cool alles. Am Times Square und in Chinatown hatten wir Zeit zum shoppen und zwischendurch sind wir halt immer entweden mit dem Bus durch die Stadt gefahren oder gelaufen.
Abends waren wir wieder so muede dass wir ziemlich schnell eingeschlafen sind..
Heute haben wir noch einen Tag New York vor uns. Ich weiss nicht auswendig was wir alles machen wollen, aber auf jeden Fall gehen wir zum Strand. Ich hoffe das Wetter ist besser als gestern, da hats die ganze Zeit geregnet.

Hier gibts jetzt Fruehstueck. Warscheinlich wieder Muffins und Kuchen (kein Wunder dass alle Amerikaner dick sind, das kann ja ein lustiges Jahr werden wenn’s so weitergeht :D).
Vielleicht kann ich heute Abend nochmal schreiben 🙂

Viel Spass in Deutschland und fuehlt euch gedrueckt!

Sophia

 „Now you’re in new York, these streets will make you feel brand new, big lights will inspire you“

Gastfamilie!!

Ich hab jetzt auch endlich eine Gastfamilie bekommen!!:) Der Brief kam glaub ich am letzten Schultag vor den Sommerferien an. Die Familie hört sich super nett an und ist glaub ich genauso aufgeregt wie ich, dass ich bald bei ihnen wohnen werde 😀 Ich schreib einfach mal so ungefähr die Informationen ab die im Brief standen:

Ort: Collierville, Tennessee
Gasteltern: Kellie und Joseph
Familienmitglieder: zwei Töchter: Gabby (16) und Abby (12)
Haustiere: ein Hund
Interessen der Familie: Fußball, Fitness, Kochen, Outdoor- und Kirchenaktivitäten Schule: Collierville High School
Sonstiges: Die 45.000-Einwohner Stadt Collierville ist ein Vorort von Memphis und liegt nur ca. 20 Fahrminuten entfernt von deren Zentrum. Durch die unmittelbare Nähe der Metropole bieten sich zahlreiche Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Die Gastfamilie lebt in einem großen Einfamilienhaus mit Garten und Pool in einer freundlichen Nachbarschaft.
Abflug in Deutschland: 31.07.2013
Schulbeginn: 05.08.2013

Sie haben mir außerdem noch Fotos ihrem Haus und dem Zimmer was ich kriegen werde mitgeschickt und mir einen Brief geschrieben. Wie gesagt, hört sich alles richtig toll an. Ich hab auch auf Facebook ein paar mal mit meiner Gastschwester geschrieben. Sie hat mir alles erklärt und erzählt wie sie so leben und was sie in den Ferien immer so machen. Ich bin echt aufgeregt jetzt, der Abflugtermin kommt immer näher!! Im Moment sind es noch 16 Tage.. Morgen früh muss ich ins Konsulat mein Visum beantragen. Wenn ich das habe kanns losgeeehn 🙂

„It is not flesh and blood but the heart which makes us fathers and sons.“

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Vorbereitungstreffen in Hamburg

Letztes Wochenende war ich in Hamburg zum Vorbereitungstreffen. Ich konnte leider nicht nach Berlin, da ich an dem Wochenende wo es hier stattfindet auf Klassenfahrt bin.

Das Wochenende war echt toll. Man hat so viele neue Leute getroffen, die alle das gleiche vor sich haben und mit denen man sich total gut unterhalten konnte, obwohl man sie nicht wirklich kannte. Aber die Zeit hat auch gar nicht gereicht um alle richtig kennen zu lernen, denn es gab ein ziemlich volles Programm für die zwei Tage.
Wir haben viel über Leben in Gastfamilien gesprochen, über Anpassung, Integration und Grenzen.
Außerdem haben wir über so ungefähr jede Regel gesprochen, die wir in dem Jahr einhalten müssen. Das sind zum einen die Regeln die das Programm, also Ayusa, vorschreibt (keine Heirat, kein Religionswechsel, keine Schwangerschaft etc.), aber auch die Regeln die es zum Beispiel in der Schule gibt.
Die meisten amerikanischen High Schools haben ja keine Schuluniform, aber dafür einen strengen Dress Code. Man darf keine bauch-, rücken- oder schulterfreien Oberteile anziehen (also auch keine Tops) und Röcke müssen mindestens bis zum Knie gehen. Auch nicht erwünscht sind Flipflops, auffälliger Schmuck und Piercings. Wer sich nicht daran hält bekommt ein verschwitztes Trikot von der Schule und muss den ganzen Tag damit rumlaufen.
Ich denke aber das ist von Schule zu Schule unterschiedlich und auch die Strafen sind unterschiedlich hart. Aber ja.. kann alles passieren…
Was aber überall gleich ist sind die Regeln zu Alkohol und Drogen. Die sind sehr streng in der ganzen USA. Wir dürfen natürlich keinen trinken und sollen uns auch generell nicht auf Partys aufhalten, auf denen es Alkohol gibt. Die werden nämlich angeblich besonders in kleineren Städten oft spontan von Polizisten kontrolliert. Und Minderjährige dürfen dort ja überhaupt keinen Alkohol trinken. Wir würden damit nicht nur uns selber blamieren, sondern auch die Gastfamilie und unser Heimatland, denn wir sind ja quasi deutsche ‚Botschafter‘.

Die meisten Leute die am Wochenende dabei waren haben auch noch keine Gastfamilie. Aber die die ihre schon hatten hörten sich alle echt cool an. Manche kommen nach New York oder Florida und manche haben voll süße kleine Gastgeschwister. Aber uns wurde auch gesagt, dass  man die Familie meistens erst 2-6 Wochen ( manchmal auch erst 3 Tage 😮 ) vor der Ausreise bekommt. Also können wir eigentlich noch ‚beruhigt‘ sein. Und falls alles schief geht und sich gar keine Familie findet kann man auch immer noch in ein anderen Land gehen. Aber das wünsche ich natürlich trotzdem niemandem 😉

Ja.. In der nächsten Zeit wird jetzt wahrscheinlich erstmal nichts mehr passieren. Irgendwann im Juni oder Juli muss ich mein Visum beantragen und bis dahin habe ich HOFFENTLICH schon eine Gastfamilie bekommen. Ich schreib dann natürlich sofort 😉

-Sophia

„When you’re
traveling, you are what you are right there and then. People don’t have your past to hold against you.“

 

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Ich bin in der untersten Reihe, 3. von links 🙂

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